Wann ist Schokolade wirklich vegan?

Wer auf der Suche nach veganer Schokolade ist, sollte nicht nur auf den Kakaogehalt achten, sondern auch einen prüfenden Blick auf das Etikett werfen. In der Regel gilt: Bitterschokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 60 Prozent enthält oft keine tierischen Inhaltsstoffe und ist damit oft schon „von Haus aus“ vegan. Doch Vorsicht – das ist keine feste Regel.

Der wahre Unterschied liegt in der Zutatenliste. Manche Hersteller fügen selbst dunkler Schokolade Milchpulver oder Butterreinfett hinzu, um die Textur zu verfeinern. Und genau das macht sie dann nicht mehr vegan. Besonders „Butterreinfett“ ist ein häufiger Stolperstein – obwohl es geschmacklich kaum auffällt, stammt es aus Milch und ist somit ein tierisches Produkt.

Glücklicherweise werben viele Marken heute offen mit dem Hinweis „vegan“ auf der Verpackung. Doch auch das erspart nicht den Blick auf die Zutaten, denn bei kleineren oder regionalen Anbietern fehlt das Siegel manchmal, obwohl die Schokolade eigentlich vegan ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft am besten selbst.

Ein Test von utopia.de zeigte: Von 8 getesteten Produkten konnten einige nicht überzeugen – sei es wegen des Geschmacks oder der Inhaltsstoffe. Doch es gibt durchaus leckere und rein pflanzliche Alternativen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch tierfreundlich sind. Am Ende zählt: Augen auf beim Schokoladenkauf – dann steht dem süßen Genuss ohne Reue nichts im Wege.

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