Die kälteste Zeit in der Türkei – Wann lohnt sich eine Reise?

Wer die Türkei im Winter besuchen möchte, sollte wissen, dass der kälteste Monat dort der Januar ist. Trotz der Kälte bleibt das Klima in vielen Regionen verhältnismäßig mild – besonders an der Küste. In Städten wie Istanbul oder im Landesinneren kann es jedoch deutlich kühler werden.

An der türkischen Riviera, etwa in Antalya oder Izmir, liegen die Temperaturen im Januar oft bei mindestens 6 Grad. Dazu kommen bis zu vier Sonnenstunden pro Tag – kein Grund, gleich auf einen Badeurlaub zu verzichten, zumindest für Sonnenhungrige mit dicker Jacke. Wer hingegen lieber wandert oder die Kultur hautnah erlebt, kann diese Zeit nutzen, um das Land bei angenehmen Temperaturen zu erkunden – und das bei deutlich weniger Touristen als im Sommer.

Im Norden und im Binnenland, vor allem in Regionen wie Anatolien oder rund um Istanbul, sieht es anders aus. Hier ist im Januar mit Schnee und Frost zu rechnen. Die Straßen können vereist sein, und die Landschaft verwandelt sich in eine weiße Winteridylle – ideal für alle, die Winterstimmung fernab der Alpen erleben möchten.

Der Februar bleibt ebenfalls frisch, mit bis zu 11 Regentagen im Monat. Wer also trockenes Wetter sucht, sollte besser im Frühjahr oder Herbst kommen. Doch für alle, die die Türkei mal von ihrer ruhigen, fast verschneiten Seite kennen lernen möchten, ist der Winter eine spannende Alternative.

Die beste Reisezeit hängt also vom Ziel und Vorlieben ab – doch wer den Trubel meidet und Abwechslung sucht, wird im Januar oder Februar mit ruhigen Straßen, besonderer Atmosphäre und milden Temperaturen belohnt.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen