Wann ist Italien am teuersten? Reisezeit macht den Unterschied

Wer eine Städtereise nach Italien plant, sollte auf die Jahreszeit achten – denn die Preise schwanken je nach Monat deutlich. Die teuersten Monate sind in der Regel Mai, Juni, April und Oktober. Diese Zeiten gelten als klassische Hochsaison für Städtetrips, wenn das Wetter angenehm ist, die Tage lang werden und zahlreiche Touristen die Straßen von Rom, Florenz oder Venedig bevölkern.

Wenn Sie sparen möchten, lohnt es sich, außerhalb dieser Monate zu reisen. Die günstigsten Preise finden sich meist im Februar, August und November. Das mag auf den ersten Blick überraschen – besonders der August. Doch viele Italiener verlassen im August ihre Städte, um in den Ferien ans Meer zu fahren. In vielen historischen Stadtkernen wird es dann ruhiger, Geschäfte schließen teilweise, und auch die Hotelbelegung sinkt – was sich positiv auf die Preise auswirkt.

Der Februar ist oft eine unterschätzte Reisezeit. Zwar kann es kühler sein, doch dafür hat man Sehenswürdigkeiten fast für sich allein. Ähnlich verhält es sich mit dem November, wenn der Herbst sich dem Ende neigt und noch milde Tage möglich sind – perfekt für einen entspannten Stadtbummel ohne Menschenmassen.

Wer Flexibilität hat, sollte also über die klassischen Reisemonate hinausdenken. Nicht nur der Geldbeutel profitiert, auch das Erlebnis einer italienischen Stadt ohne Gedränge kann viel intensiver sein. Am Ende zählt nicht nur, wann man reist, sondern auch, wie man reist.

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