Wann sollte Librela nicht eingesetzt werden?

Librela, der unter dem Wirkstoffnamen bedinvetmab bekannt ist, wird zur Behandlung von Schmerzen bei Hunden mit Arthrose eingesetzt. Doch nicht jeder Hund darf dieses Medikament erhalten. Es gibt klare Vorgaben, wann auf die Anwendung verzichtet werden muss – sowohl aus Sicherheitsgründen als auch zum Schutz der Tiere.

Ganz entscheidend ist die Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder sonstige Bestandteile von Librela. Bei allergischen Reaktionen in der Vergangenheit sollte das Präparat keinesfalls verabreicht werden. Auch Hunde unter 12 Monaten gehören zu den Ausnahmen. In diesem Alter befindet sich das Immunsystem noch in der Entwicklung, weshalb ein Einsatz zu früh erfolgen könnte.

Ebenfalls nicht geeignet ist Librela für Hunde, die zur Zucht vorgesehen sind. Da der Wirkstoff das Immunsystem beeinflusst, könnte dies Auswirkungen auf die Fortpflanzung haben – ein Risiko, das nicht eingegangen werden sollte. Gleiches gilt für trächtige oder laktierende Hündinnen. Für diese Gruppen liegen schlichtweg nicht genügend Studiendaten vor, um eine sichere Anwendung zu garantieren.

Es ist daher wichtig, dass Tierbesitzer stets mit ihrem Tierarzt sprechen, bevor Librela verabreicht wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Hund tatsächlich von der Therapie profitiert – und nicht unter möglichen Nebenwirkungen leidet. Die Gesundheit des Tieres steht immer an erster Stelle.

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