Intervallfasten: Wann purzeln die Pfunde?

Wer abnehmen möchte, ohne auf regelmäßiges Essen verzichten zu müssen, setzt oft auf Intervallfasten – besonders die 16:8-Methode. Dabei nimmt man seine tägliche Nahrung innerhalb eines Acht-Stunden-Fensters zu sich und fastet die restlichen 16 Stunden. Laut dem US-Fitnessexperten David Zinczenko kann man mit dieser Methode bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge sehen.

„Wer seine Tagesenergie innerhalb von acht Stunden aufnimmt und die übrigen 16 Stunden fastet, kann bis zu fünf Kilo in einer Woche verlieren“, erklärt er im Gespräch mit Wunderweib Online. Solch schnelle Ergebnisse klingen verlockend, doch Experten raten zur Vorsicht: Ein derart starker Gewichtsverlust innerhalb von sieben Tagen ist keine Regel, sondern eher die Ausnahme – und hängt stark von der individuellen Ausgangssituation, Ernährung und körperlicher Aktivität ab.

Dennoch zeigt Studienlage: Intervallfasten kann tatsächlich helfen, Körpergewicht und Körperfett langfristig zu reduzieren. Der Schlüssel liegt nicht nur im Fasten, sondern auch in der Qualität der Mahlzeiten. Wer in seiner Essenszeit gesunde, nährstoffreiche Lebensmittel wählt, fördert den Erfolg. Zudem regeneriert sich der Körper während der Fastenphase, der Stoffwechsel wird angekurbelt, und der Insulinspiegel sinkt.

Wer mit dem 16:8-Modell beginnt, sollte es langsam angehen lassen – zum Beispiel mit 12 Stunden Fasten und schrittweiser Verlängerung. So passt sich der Körper sanft an, und der Jo-Jo-Effekt bleibt fern. Intervallfasten ist kein Wundermittel, aber mit Disziplin und Ausdauer ein wirksames Werkzeug für eine gesündere Lebensweise.

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