Wann sollte man den Hund abends füttern?

Wer schon einmal mitten in der Nacht wegen seines Hundes aus dem Bett musste, kennt das Dilemma: Zu spät gefressen – zu oft hinausgemusst. Eine klare Regel hilft hier weiter: Den letzten Futternapf sollte man spätestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen hinstellen.

Das bedeutet: Wenn du und deine Familie gegen 22 Uhr zur Ruhe kommt, ist 19 oder 20 Uhr die ideale Zeit für die letzte Mahlzeit. Denn Hunde brauchen nach dem Fressen etwa eine bis zwei Stunden, bis die Verdauung richtig in Gang kommt und sie das Bedürfnis verspüren, sich zu lösen. So bleibt der Abend entspannt – für alle.

Einige Hundebesitzer schwören auf 17 Uhr als letzte Fütterungszeit. Das kann sinnvoll sein, besonders bei Welpen oder empfindlichen Tieren. Allerdings ist diese Zeit für viele Berufstätige unrealistisch. Flexibilität ist hier erlaubt – Hauptsache, der Rhythmus stimmt und der Hund bekommt genug Zeit, sich vor dem Schlafengehen zu erleichtern.

Wichtig ist auch die Art des Futters: Hochwertiges, leicht verdauliches Futter belastet den Magen weniger und kann dazu beitragen, dass der Hund nachts ruhig bleibt. Kombiniere die letzte Fütterung mit einem ausgiebigen Gassigang – idealerweise eine halbe bis ganze Stunde danach – und du schaffst Routine, auf die sich dein Hund verlassen kann.

Am Ende zählt: Jeder Hund ist anders. Doch mit der Regel „spätestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen füttern“ liegst du fast immer richtig – und der Schlaf bleibt ungestört.

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