Warum entstehen Atherome?
Ein Atherom ist keine schmerzhafte Erkrankung, fällt aber oft durch eine kleine, knotige Wölbung unter der Haut auf – besonders am Kopf, Nacken oder Rücken. Es entsteht, wenn der Ausgangskanal einer Talgdrüse verstopft ist. Normalerweise sorgt das Talgsekret dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt und Feuchtigkeit verliert. Doch wenn dieser Abflusskanal durch abgestorbene Hautzellen oder verhornte Partikel blockiert wird, kann das Sekret nicht mehr austreten.
Stattdessen sammelt es sich in der Tiefe der Haut und bildet eine Art Zyste – das Atherom. Es besteht aus einer Mischung aus Fetttropfen, Fettkristallen und abgestorbenen Epidermiszellen. Im Laufe der Zeit kann sich die Geschwulst vergrößern, bleibt aber meist schmerzlos, solange keine Entzündung hinzukommt.
Warum verstopfen Talgdrüsen?Die genaue Ursache variiert: Häufig spielt vererbbare Veranlagung eine Rolle, aber auch vermehrter Talgdrüsenabbau durch fettige Haut, enge Kleidung oder unsachgemäße Hautpflege können das Risiko erhöhen. Bei manchen Menschen treten Atherome gehäuft auf, bei anderen nie.
Ein Atherom ist harmlos – solange es nicht entzündet wird. Zeigt es Rötung, Schmerz oder Schwellung, kann eine ärztliche Behandlung sinnvoll sein. In der Regel lässt sich die Zyste dann minimalinvasiv entfernen. Die beste Vorbeugung? Eine regelmäßige, schonende Hautpflege und das Vermeiden von Überreizung der Haut.
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