Was erhöht das Risiko für Magenkrebs?
Magenvkrebs entsteht meist durch eine Kombination aus Lebensstil, Ernährung und bestimmten Infektionen. Eine Rolle spielt zum Beispiel das Epstein-Barr-Virus: Bei etwa 5 bis 10 Prozent der Betroffenen wird ein Zusammenhang mit diesem Erreger vermutet. Das Virus kann langfristig Veränderungen in der Schleimhaut des Magens auslösen, die im Laufe der Zeit zu Krebs führen können.
Weitere bekannte Risikofaktoren sind Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum. Beides belastet die Magenschleimhaut und kann Entzündungen fördern, die über Jahre hinweg schädlich wirken. Besonders gefährlich ist zudem eine Ernährung, die reich an stark gesalzenen oder eingesalzenen Lebensmitteln ist – wie eingelegtem Gemüse, geräuchertem Fisch oder Wurstwaren. Diese enthalten oft Nitrate und Nitrosamine, die das Krebsrisiko erhöhen können.
Auch rotes und stark verarbeitetes Fleisch wird mit einem höheren Risiko in Verbindung gebracht. Im Gegensatz dazu schützen frische Obst- und Gemüsesorten, insbesondere solche mit viel Vitamin C, vor Schäden an der Magenschleimhaut.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bakterieninfektion mit Helicobacter pylori, die zwar hier nicht genannt wurde, aber als häufigste Ursache für chronische Magenschleimhautentzündung und damit verbundenem erhöhtem Krebsrisiko gilt. Eine frühzeitige Behandlung kann hier vorbeugen.
Die gute Nachricht: Viele dieser Risiken lassen sich durch einen gesunden Lebensstil reduzieren. Weniger Salz, kein Rauchen, mäßiger Alkoholkonsum und eine ausgewogene Ernährung können viel bewirken.
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