Warum brennt deine Bienenwachskerze nicht richtig?

Es ist frustrierend: Du zündest deine schöne Bienenwachskerze an – doch schon nach kurzer Zeit erlischt die Flamme wieder oder sie will gar nicht richtig in Gang kommen. Häufig liegt das am Holzdocht. Anders als bei herkömmlichen Dochten aus Baumwolle verhält sich ein Holzdocht empfindlicher und braucht die richtige Pflege.

Wenn der Docht zu lang ist, kann das flüssige Wachs nicht bis zur Spitze wandern. Die Flamme bekommt dann nicht genug Nahrung und geht schnell aus. Umgekehrt kann ein zu kurzer Docht im Wachs untergehen – er „ertrinkt“ buchstäblich und hat keine Chance, eine stabile Flamme zu bilden. Das ist besonders ärgerlich bei Kerzen aus reinem Bienenwachs, das dichter und zäher ist als andere Wachse.

Die Lösung ist simpel: Trimme den Docht regelmäßig. Ideal ist eine Länge von etwa 5–8 Millimetern. So brennt die Kerze gleichmäßiger, die Flamme bleibt stabil und du vermeidest Rußbildung. Achte auch darauf, die Kerze beim ersten Mal mindestens eine Stunde brennen zu lassen – bis sich eine flüssige Wachsschicht über die gesamte Oberfläche bildet. So verhindert du sogenannte Tunnelbildung, bei der das Wachs nur in der Mitte schmilzt.

Bienenwachskerzen sind natürlich und nachhaltig – aber sie brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Mit der richtigen Handhabung leuchten sie lange und sorgen für ein warmes, gemütliches Licht.

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