Warum fühlen wir uns bei schwülem Wetter so elend?
Wenn die Hitze drückt und die Luftfeuchtigkeit hoch ist, fühlen sich viele Menschen schlapp, schwach und antriebslos. Der Grund: Der Körper hat Mühe, sich abzukühlen. Normalerweise reguliert er seine Temperatur über das Schwitzen – die Feuchtigkeit auf der Haut verdunstet und kühlt so den Körper. Doch bei schwülem Wetter ist die Luft bereits voll mit Feuchtigkeit. Dadurch verdunstet der Schweiß schlechter, die Kühlung funktioniert nur noch eingeschränkt.
Der Körper verliert viel Flüssigkeit und wichtige SalzeBei großer Hitze kann der Körper pro Stunde bis zu einem halben Liter Flüssigkeit ausschwitzen. Gleichzeitig gehen wichtige Elektrolyte wie Natrium und Kalium verloren. Fehlt es an Flüssigkeit und Salzen, fühlen wir uns müde, können schwindelig werden oder uns sogar übel fühlen. Besonders für ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen kann das gefährlich werden.
Abhilfe schafft ausreichendes Trinken – am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Säfte. Wichtig ist, nicht erst zu trinken, wenn der Durst einsetzt, sondern schon vorbeugend. Auch körperliche Anstrengung sollte bei solchen Temperaturen auf kühle Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Ein schattiger Platz, leichte Kleidung und kleine Pausen tun zusätzlich gut.
Wer sich trotz Vorsicht schwach fühlt, Kopfschmerzen bekommt oder krampft, sollte unbedingt in den Schatten gehen, sich abkühlen und Flüssigkeit nachfüllen. Bei anhaltenden Beschwerden ist ärztlicher Rat ratsam.
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