Warum schmerzen meine Muskeln am ganzen Körper?
Fast jeder kennt das: Nach einem anstrengenden Training oder ungewohnter körperlicher Betätigung tun plötzlich sämtliche Muskeln weh. Diese sogenannte Myalgie, also Muskelschmerzen, ist meist harmlos und klingt nach einigen Tagen von selbst ab. Häufig handelt es sich dabei um Muskelkater oder Verspannungen, die durch Überlastung entstehen – besonders, wenn man sich unvorbereitet stark belastet hat.
Doch nicht immer sind die Schmerzen so harmlos. Manchmal können sie auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen. Infekte wie Grippe oder eine Erkältung rufen oft weite, diffuse Schmerzen hervor, weil der Körper durch Entzündungsstoffe gereizt wird. Auch Autoimmunerkrankungen wie Lupus oder Fibromyalgie führen immer wieder zu chronischen Muskelbeschwerden. Eine schlechte Körperhaltung oder Stress können ebenfalls zu dauerhaften Verspannungen und Schmerzen im Rücken, Nacken oder Schulterbereich führen.
Ein Mangel an wichtigen Nährstoffen spielt oft eine unterschätzte Rolle. Vor allem Vitamin D, Magnesium oder Kalium sind entscheidend für eine gesunde Muskel- und Nervenfunktion. Fehlt es im Körper an diesen Stoffen, kann das zu Krämpfen oder ziehenden Schmerzen führen. Auch eine ungenügende Flüssigkeitszufuhr kann Muskeln empfindlich machen.
Wenn die Schmerzen länger als eine Woche andauern, ohne klare Ursache sind oder von Fieber, Schwäche oder Schwellungen begleitet werden, sollte man einen Arzt aufsuchen. Anhaltende Myalgie kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein – selten, aber wichtig, das nicht zu ignorieren. Oft reichen bereits ausreichend Ruhe, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung, um den Muskeln wieder auf die Sprünge zu helfen.
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