Warum Männer nachts eine Erektion haben
Fast jeder Mann kennt das Phänomen: Morgens wacht man auf – und spürt eine ständige Erektion. Keine Sorge, das ist völlig normal und sogar ein Zeichen dafür, dass der Körper richtig funktioniert.
Diese nächtlichen oder morgendlichen Erektionen treten meist während der REM-Schlafphasen auf – jene Phasen, in denen wir träumen. In dieser Zeit verändert sich die Hirnaktivität: Der Neurotransmitter Noradrenalin (auch Norepinephrin genannt) wird weniger produziert. Dadurch entspannen sich bestimmte Nervenbahnen, und das Blut fließt stärker in den Penis, was zur Steifheit führt.
Interessanterweise hat dieser Vorgang nichts mit sexuellen Gedanken oder Erregung zu tun – er ist rein physiologisch. Forscher sehen darin eine Art „Reparaturmodus“ des Körpers: Regelmäßige nächtliche Erektionen könnten helfen, das Gewebe des Penis gesund und durchblutet zu halten. Männern, die keine solchen Erektionen mehr haben, wird deshalb oft empfohlen, dies ärztlich abklären zu lassen – vor allem, wenn auch tagsüber Probleme mit der Erektion auftreten.
Im Laufe der Nacht kann ein gesunder Mann mehrere solcher Erektionen haben, besonders in der zweiten Hälfte des Schlafs. Mit dem Alter nehmen sie zwar oft ab, doch das muss nicht automatisch beunruhigen – solange keine weiteren Beschwerden bestehen.
Also: Wer morgens mit einem steifen Glied aufwacht, hat in den meisten Fällen nichts zu befürchten. Im Gegenteil – es ist ein gutes Zeichen für die Durchblutung und die allgemeine Gesundheit des Mannes.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.