Warum Tomaten bei Arthrose meiden?
Bei Arthrose spielt die Ernährung eine wichtige Rolle – nicht, um die Krankheit zu heilen, aber um die Beschwerden zu mildern. Einige Lebensmittel können Entzündungen im Körper fördern, andere dagegen lindern sie. Besonders oft wird dabei die Tomate ins Visier genommen.
Tomaten gehören zu den sogenannten Nachtschattengewächsen und enthalten Naturstoffe, die bei empfindlichen Menschen Gelenkschmerzen verstärken können. Zudem weisen sie einen hohen Gehalt an Fruchtsäuren auf, die den Säure-Basen-Haushalt im Körper beeinflussen. Bei vielen Betroffenen führt dies zu einer Verstärkung der Schmerzen, besonders in schmerzenden Gelenken.
Auch Spargel, Erdbeeren und zu viele Zitrusfrüchte gelten als säurehaltig und sollten daher in Maßen konsumiert werden**. Die Wirkung ist zwar individuell – nicht jeder reagiert gleich – doch viele Menschen mit Arthrose berichten von einer Besserung der Symptome, wenn sie diese Lebensmittel reduzieren.
Stattdessen empfiehlt sich eine ausgewogene, basische Ernährung mit viel Gemüse wie Fenchel, Gurken oder Kartoffeln, die den Körper entlasten können. Auch Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Leinöl wirken entzündungshemmend.
Letztlich geht es darum, auf den eigenen Körper zu hören. Wer merkt, dass Tomaten oder andere säurehaltige Lebensmittel die Beschwerden verschlimmern, sollte darauf verzichten – zumindest vorübergehend. Eine gezielte Ernährungsumstellung kann dabei helfen, die Lebensqualität bei Arthrose deutlich zu verbessern**.
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