Warum Flieder nicht immer blüht – Die häufigsten Fehler

Wer sich einen duftenden Flieder in den Garten holt, träumt meist von üppigen Blütenrispen im Mai oder Juni. Doch manchmal bleibt die Blüte aus – und die Enttäuschung ist groß. Ein häufiger Grund: der falsche Standort oder die ungeeignete Bodenbeschaffenheit.

Flieder liebt sonnige Plätze und einen durchlässigen, leicht kalkhaltigen Boden. Staunässe verträgt er dagegen gar nicht. Auf schweren, verdichteten Böden, die das Wasser schlecht abführen, leidet das Gehölz schnell. Die Wurzeln können faulen, das Wachstum wird gehemmt – und mit der Blüte klappt es nicht.

Doch auch wer es mit der Düngung gut meint, kann versehentlich alles falsch machen. Eine Überdüngung, besonders mit stickstoffreichen Düngern, fördert zwar das Triebe-Wachstum – doch auf Kosten der Blüten. Der Strauch wächst dann zwar kräftig in die Höhe, bleibt aber blütenlos. Wer also viel Rasen düngt oder den Flieder im Nährstoffüberschuss eines Gemüsebeets pflanzt, wundert sich später vergeblich.

Ein gesunder Flieder braucht keine extra Nahrung jedes Jahr. Mit etwas Abstand zu anderen Pflanzen, ausreichend Sonne und einem durchlässigen Boden entwickelt er sich meist prächtig. Geduld gehört einfach dazu – denn junge Pflanzen blühen oft erst ab dem dritten Jahr so richtig los. Wer diese einfachen Regeln beachtet, wird Jahr für Jahr von seinem duftenden Liebling belohnt.

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