Warum der Morgen so schwerfällt
Wer kennt das nicht? Der Wecker klingelt, doch der Körper fühlt sich an, als wäre er festgenagelt. Viele Menschen kämpfen morgens mit dem Aufstehen – und das hat selten nur mit Faulheit zu tun. Ein Hauptgrund ist schlichtweg zu wenig oder schlechter Schlaf. Wer regelmäßig zu spät ins Bett geht, das Handy noch stundenlang nutzt oder abends Alkohol trinkt, torpediert seine eigene Erholung. Besonders Alkohol täuscht nur kurz eine Müdigkeit vor, stört aber den tiefen, erholsamen Schlaf.
Der Körper braucht eine gewisse Schlafdauer, um sich richtig zu regenerieren. Bei den meisten Erwachsenen sind das sieben bis acht Stunden. Wer dauerhaft darunter bleibt, sammelt einen Schlafdefizit an – und merkt das besonders am Morgen. Der innere Wecker, das sogenannte Circadian Rhythmus, funktioniert dann nicht mehr im Einklang mit der Umwelt. Wer abends spät Lichtquellen wie Bildschirme nutzt, verschiebt diesen Rhythmus oft unbewusst – das macht das Aufstehen am nächsten Morgen noch schwerer.
Doch es gibt Wege, den Morgen leichter zu beginnen. Regelmäßige Schlafzeiten, ein dunkles, kühles Schlafzimmer und der Verzicht auf Alkohol oder schwere Mahlzeiten am Abend können helfen. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft am Morgen kann den Kreislauf ankurbeln und das Wachwerden erleichtern.
Statt sich zu quälen, lohnt es sich, auf den eigenen Körper zu hören und kleine, aber wirksame Gewohnheiten zu ändern. Denn ein guter Start in den Tag beginnt bereits am Abend – lange vor dem ersten Weckerklingeln.
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