Warum manche Menschen die Hitze schlechter vertragen
Manche schwitzen bereits bei leichtem Sonnenschein, andere fühlen sich auch bei hohen Temperaturen fit – warum ist das so? Die Antwort liegt zum Teil in unserem Körper. Das Empfinden von Hitze oder Kälte ist nämlich hochgradig individuell und von vielen Faktoren abhängig.
Ein entscheidender Punkt ist der Gesundheitszustand. Wer gerade eine Erkältung auskurieren muss, reagiert oft empfindlicher auf Temperaturschwankungen. Das liegt daran, dass der Körper bereits mit der Abwehr von Erregern beschäftigt ist und daher weniger Energie für die Regulierung der Körpertemperatur hat.
Auch Hormone spielen eine große Rolle. Bei Frauen etwa kann sich das Hitzeempfinden im Laufe des Monatszyklus verändern. In der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre melden sich Hitzewallungen besonders häufig – ausgelöst durch hormonelle Schwankungen. Schon allein deshalb kann eine Person von Tag zu Tag unterschiedlich auf Wärme reagieren.
Ein weiterer Faktor: der Körperfettanteil. Fett isoliert. Menschen mit mehr Körperfett können die Wärme schlechter abgeben, was das Empfinden von Hitze verstärken kann. Umgekehrt können schlankere Personen schneller frieren, dafür aber Hitzephasen oft besser aushalten.
Letztlich ist also nicht nur die Außentemperatur entscheidend, sondern wie unser Körper mit ihr umgeht. Genetik, körperliche Verfassung und sogar die Tageszeit beeinflussen, ob uns warm, heiß oder gar unangenehm schwül ist. Die individuelle Wahrnehmung bleibt dabei so unterschiedlich wie die Menschen selbst.
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