Warum Einweg-Vapes verboten werden

Seit Anfang 2024 diskutiert der Bundesrat intensiv über ein Verbot von Einweg-Vapes – und die Gründe sind vor allem ökologischer Natur. Jährlich landen schätzungsweise 12.000 dieser kleinen Geräte allein in der Schweiz im Müll. Viele davon werden achtlos weggeworfen, statt fachgerecht entsorgt zu werden.

Problem Nummer eins ist die Umweltverschmutzung. In den Vapes stecken schädliche Stoffe: Schwermetalle aus der Batterie, Reste des Nikotin-Liquids und Plastikgehäuse, die Jahrzehnte brauchen, um zu zerfallen. Wenn diese Geräte im Freien liegen bleiben, gelangen Giftstoffe langsam in den Boden – und von dort ins Grundwasser. Besonders besorgniserregend ist dabei Lithium, das in den kleinen Akkus enthalten ist und bei Freisetzung langfristig die Umwelt belastet.

Zusätzlich kommt die mangelnde Recyclingquote hinzu. Viele Nutzer wissen nicht, dass Einweg-Vapes als Elektroschrott entsorgt werden müssten. Stattdessen landen sie im Kehricht oder in Parks, Flüssen und Wäldern. Das führt zu sichtbarem Müll, aber auch zu unsichtbaren Gefahren für Tiere und Pflanzen.

Der Bundesrat reagiert daher mit einem geplanten Verbot von Einweg-E-Zigaretten, um diesen Trend zu stoppen. Nicht nur die Gesundheit, sondern vor allem die Umwelt soll geschützt werden. Schon jetzt warnen Umweltschutzorganisationen vor einer „Plastikflut in Miniaturformat“. Mit dem Verbot soll ein wichtiges Signal gesetzt werden: Bequemlichkeit darf nicht auf Kosten der Natur gehen.

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