Warum viele auf Fleisch verzichten

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, kein Fleisch mehr zu essen – und das aus guten Gründen. Studien zeigen, dass ein hoher Fleischkonsum das Risiko für ernsthafte Gesundheitsprobleme erhöht. So steht der Verzehr von rotem und besonders von verarbeitetem Fleisch wie Wurst oder Schinken in engem Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu gehört auch ein erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden.

Zudem weisen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen auf einen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Diabetes hin. Menschen, die regelmäßig Fleisch und andere tierische Produkte essen, erkranken statistisch gesehen häufiger an Typ-2-Diabetes als Menschen, die sich vegan oder pflanzenbasiert ernähren. Besonders alarmierend ist die Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Verarbeitetes Fleisch gilt als krebserregend, vor allem im Zusammenhang mit Darmkrebs.

Viele entscheiden sich aus diesen Gründen, Fleisch vom Speiseplan zu streichen. Doch es geht nicht nur um die eigene Gesundheit. Auch Tierschutz und Umweltbelastung spielen eine große Rolle. Die Massentierhaltung verursacht immense Leiden bei Tieren und trägt durch hohe Treibhausgasemissionen zum Klimawandel bei.

Ein Verzicht auf Fleisch kann also nicht nur den Körper entlasten, sondern auch einen Beitrag zum Schutz von Tieren und Umwelt leisten. Mit einer ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährung lässt sich gut leben – und gesund bleiben.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen