Warum wird die Dusche rot – und was dagegen tun?
Es ist ärgerlich, wenn die Dusche im Laufe der Zeit unschöne Verfärbungen zeigt – besonders, wenn die Fugen plötzlich rot werden. Doch was steckt dahinter? Meist ist es kein Rost, wie viele vermuten, sondern das Wachstum von Rotalgen. Diese mikroskopisch kleinen Organismen lieben feuchte, warme Umgebungen – ideale Bedingungen also für die Dusche.
Rotalgen bilden einen roten oder bräunlichen Belag, besonders in den Silikonfugen oder zwischen den Fliesen. Anders als Schimmel, der oft schwarz ist und auf Feuchtigkeit und mangelnde Hygiene hinweist, sind Rotalgen zwar unschön, aber in der Regel gesundheitlich unbedenklich. Dennoch sollte man etwas dagegen unternehmen, um das Wachstum einzudämmen und das Bad sauber zu halten.
Die gute Nachricht: Vorbeugung ist einfach. Regelmäßiges Lüften nach dem Duschen senkt die Luftfeuchtigkeit und macht die Umgebung für Algen weniger attraktiv. Zusätzlich hilft eine wöchentliche Reinigung mit milden, säurefreien Reinigern – aggressive Chemie kann die Fugen sogar poröser machen und das Problem langfristig verschlimmern.
Bei stärkeren Verfärbungen kann man auf spezielle Fugenreiniger zurückgreifen, die gezielt gegen Algen und Biofilme wirken. In hartnäckigen Fällen ist das Erneuern der Silikonfugen eine dauerhafte Lösung. Wichtig ist, dabei auf schimmelresistente Fugenmassen zu achten.
Wer regelmäßig lüftet, reinigt und gegebenenfalls die Fugen auffrischt, hält sein Badezimmer lange frisch und farblich einheitlich – ohne rote Überraschungen.
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