Warum wird man rot und nicht braun?

Im Sommer scheint die Sonne, die meisten freuen sich über strahlenden Himmel – doch nicht alle Hauttypen reagieren gleich. Während die einen nach ein paar Tagen im Freien einen schönen Braunton entwickeln, werden andere schon nach kurzer Zeit knallrot. Woran liegt das?

Die Antwort liegt im Hauttyp.

Unsere Haut reagiert je nach genetischer Veranlagung ganz unterschiedlich auf UV-Strahlung. Menschen mit sehr heller Haut, roten Haaren und vielen Sommersprossen gehören meist zum Hauttyp I. Diese Gruppe ist besonders empfindlich: Die Haut produziert kaum Melanin – den natürlichen Farbstoff, der vor Sonnenlicht schützen soll. Deshalb wird sie kaum braun, sondern verbrennt stattdessen schnell.

Andere mit etwas dunklerer Haut – etwa Hauttyp II oder III – bräunen langsam, können aber trotzdem leicht rot werden, wenn sie zu lange ungeschützt in der Sonne sind. Auch hier zeigt die Natur, wie wichtig Schutz ist: Sonnencreme, Schatten und Kleidung sind dann keine Option, sondern Pflicht.

Wer sich fragt, warum er trotz Sonnenbad kaum Farbe bekommt, sollte seinen Hauttyp kennen. Denn Bräune ist nicht das Ziel – gesunde Haut ist es. Und manchmal ist das schönste Sommeroutfit einfach eine leichte Röte – mit der man lieber heute als morgen hätte vermeiden sollen.

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