Was bedeuten die Persönlichkeitstypen bei Tinder?

Immer mehr Singles auf Tinder geben nicht nur nach Aussehen oder Hobbys, sondern auch nach Persönlichkeitstypen aus, wonach sie suchen. Begriffe wie „INFJ“, „ENFP“ oder „ENTP“ tauchen dabei immer häufiger in Profilen auf. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Diese Buchstabenkombinationen stammen aus dem Myers-Briggs-Typologie-Modell (MBTI), einem psychologischen Ansatz zur Kategorisierung menschlicher Persönlichkeiten. Jeder Buchstabe steht für eine bestimmte Neigung – zum Beispiel I (introvertiert) vs. E (extravertiert) oder J (urteilend) vs. P (wahrnehmend).

Ein INFJ, auch „Der Fürsorger“ oder „Advokat“ genannt, ist selten – nur etwa 1–2 % der Bevölkerung gehören zu diesem Typ. Sie sind tiefgründige, empathische Menschen, die oft danach streben, anderen zu helfen und echte Verbundenheit zu finden. Wer einen INFJ sucht, hofft meist auf eine tiefe, sinnvolle Beziehung.

Gegensätzlich dazu ist der ENTP – der „Erfinder“ oder „Debattierer“. Er ist witzig, neugierig und liebt es, über Ideen zu diskutieren. Auf Tinder könnte ein ENTP schnell mit seiner Schlagfertigkeit und seinem Enthusiasmus punkten.

Auch INFPs – die „Mittler“ – sind idealistisch und kreativ, oft von Poesie, Musik oder tiefgründigen Gesprächen angezogen. Sie suchen häufig nach emotionaler Authentizität.

Dass diese Typenbezeichnungen nun bei Tinder auftauchen, zeigt: Singles wollen nicht nur Chemie spüren, sondern auch passende Weltsicht und Werte** finden. Es geht weniger um oberflächliche Matches – sondern um Verständnis auf einer tieferen Ebene.

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