Was bedeutet „kaputt gehen“?
Der Ausdruck „kaputt gehen“ beschreibt, dass etwas plötzlich oder nach und nach seine Funktion verliert. Es kann von kleinen Alltagsgegenständen bis hin zu Maschinen oder sogar Beziehungen verwendet werden. Wenn ein Handy-Display nach einem Sturz zerspringt, sagt man: „Das ist kaputtgegangen.“ Aber auch ein alter Fernseher, der einfach nicht mehr anschaltet, oder ein Fahrrad mit marodem Rahmen, das man kaum noch benutzen kann, fallen unter diesen Begriff.
Es gibt viele Synonyme, die je nach Kontext passender klingen können. Statt „kaputt“ sagt man manchmal „marode“, besonders bei Dingen, die durch Alter oder intensive Nutzung verschlissen sind – etwa eine alte Brücke oder eine Waschmaschine, die schon Jahre im Einsatz ist. Andere Formulierungen wie „auseinandergefallen“ oder „in seine Einzelteile zerfallen“ betonen den Zustand der Zerstörung, oft mit bildhafter Wirkung. Wenn etwas „entzwei“ ist, klingt das etwas stärker und drastischer – etwa ein Stuhlbein, das abgebrochen ist.
Interessant ist, dass „kaputt gehen“ nicht nur für materielle Dinge gilt. Umgangssprachlich sagt man auch: „Mein Rücken ist kaputt“ oder „Die Beziehung ist kaputtgegangen“. Hier wird der Begriff übertragen – er drückt aus, dass etwas nicht mehr funktioniert, wie es sollte. In solchen Fällen geht es weniger um mechanische Schäden, sondern um einen Zustand der Unbrauchbarkeit oder des Zusammenbruchs.
Ob im Haushalt, im Beruf oder im zwischenmenschlichen Bereich – „kaputt gehen“ ist ein alltäglicher Ausdruck, der präzise trifft, was vielen vertraut ist: Dass nichts für immer hält.
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