Wie funktioniert ein Stop beim Aktienverkauf?

Wer an der Börse aktiv ist, stößt schnell auf den Begriff Stop. Dabei handelt es sich um einen automatischen Handelsauftrag, der erst dann ausgeführt wird, wenn der Kurs einer Aktie ein zuvor festgelegtes Niveau erreicht. Das Besondere daran: Dieser Schwellenwert liegt immer auf einem Preisniveau, das aus aktueller Sicht schlechter als der derzeitige Marktpreis ist.

In der Praxis bedeutet das Folgendes: Möchten Sie eine Aktie verkaufen, um Ihr Risiko abzusichern, setzen Sie den sogenannten Stop-Loss unterhalb des aktuellen Kurses. Fällt der Wert auf diese Marke, wird automatisch ein Verkaufsauftrag ausgelöst. Umgekehrt funktioniert das Prinzip auch beim Kauf: Ein Kauf-Stop wird oberhalb des aktuellen Marktpreises platziert, um erst dann einzusteigen, wenn die Aktie eine bestimmte Kurshürde nach oben durchbricht.

Der größte Vorteil einer solchen Order liegt in der effektiven Risikokontrolle. Anleger müssen die Börse nicht rund um die Uhr im Blick behalten, da das System Positionen bei unerwarteten Kursverlusten automatisch schließt und so vor größeren finanziellen Schäden schützt.

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