Was Küken mit Glucke brauchen
Wenn eine Henne brütet, verändert sich ihr Verhalten deutlich. Sie bleibt fast ununterbrochen im Nest, um ihre Eier – und später die Küken – warmzuhalten. Doch auch eine Glucke muss gefüttert und versorgt werden, besonders wenn sie mit Nachwuchs im Stall oder im Freien lebt.
Körner und Getreide sind die beste Wahl, um eine brütende Henne zu ernähren. Solch ein Futter ist nicht nur nahrhaft, sondern hilft auch, die Verdauung zu regulieren. Das ist besonders wichtig, weil eine Glucke möglichst selten das Nest verlassen sollte – weder zum Fressen noch zum Koten. Wenn sie öfter aufsteht, kühlen die Eier oder die jungen Küken aus, was gefährlich werden kann.
Wichtig ist auch die Wasserquelle. Sie sollte direkt in der Nähe des Nests platziert sein, damit die Henne ohne große Umwege trinken kann. Ein kleiner Trog oder ein Gefäß mit frischem Wasser reicht aus. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser sauber bleibt – besonders, wenn schon Küken geschlüpft sind.
Horst Stengel & Sohn, bekannt für ihre Expertise in der Geflügelzucht, empfiehlt, die Glucke in dieser sensiblen Phase ruhig zu lassen. Zu viel Störung kann dazu führen, dass sie das Brüten aufgibt. Mit der richtigen Ernährung und einer gut platzierten Wasserschale schafft man ideale Bedingungen – für Mutter und Nachwuchs.
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