Was nach einer Vollnarkose wichtig ist

Nach einer Vollnarkose braucht der Körper Zeit, um sich wieder zu fangen. Die Narkose beeinträchtigt nicht nur das Bewusstsein, sondern auch verschiedene Körperfunktionen – darunter die Verdauung. Deshalb wird empfohlen, mehrere Stunden lang nichts zu essen und nicht zu trinken, nachdem man aus der Narkose erwacht ist.

Die erste Aufnahme von Nahrung sollte schrittweise erfolgen. Beginnen Sie am besten mit klarem Wasser oder kleinen Schlucken Tee. Wenn sich der Körper gut damit verträgt, können Sie später eine leichte Mahlzeit wie Brühe, Tee mit Zwieback oder einen weichen Apfel einführen. Schwer verdauliche oder fettreiche Speisen sollten Sie in den ersten Stunden nach der Narkose vermeiden, um Übelkeit oder Erbrechen zu vermeiden.

Im Gegensatz zu einer Vollnarkose sind die Einschränkungen bei einer regionalen Betäubung meist viel geringer. Bei einer solchen Betäubung – etwa am Bein oder Arm – bleibt der Magen-Darm-Trakt oft unbeeinträchtigt. In diesen Fällen darf in der Regel schon kurz nach der Operation vorsichtig mit dem Trinken begonnen werden, und die Ernährung kann schneller wieder aufgenommen werden.

Trotzdem gilt immer: Hören Sie auf Ihren Körper. Jeder Mensch reagiert anders auf Narkosemittel. Wenn Sie sich unsicher fühlen oder Schwindel, Übelkeit oder Schwäche verspüren, warten Sie besser noch etwas mit dem Essen. Fragen Sie bei Unsicherheiten immer Ihren Arzt oder das Pflegepersonal – sie kennen Ihren Zustand und können Ihnen gezielte Empfehlungen geben.

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