Soll man das Licht beim Verlassen eines Raumes ausschalten?

Die Frage, ob es sinnvoll ist, das Licht beim Betreten oder Verlassen eines Raumes auszuschalten, beschäftigt viele – zu Unrecht. Die klare Antwort lautet: Ja, man sollte das Licht ausschalten, wenn man den Raum verlässt, selbst wenn nur für kurze Zeit.

Ein gängiger Mythos besagt, dass das häufige Ein- und Ausschalten mehr Strom verbraucht als das Dauerbrennen. Doch das stimmt nicht. Zwar entsteht beim Einschalten kurz ein höherer Stromimpuls, aber dieser verursacht keine nennenswerten zusätzlichen Kosten. Der entscheidende Faktor beim Stromverbrauch ist die Dauer, in der die Lampe leuchtet. Stromverbrauch berechnet sich aus Leistung mal Zeit – je länger das Licht brennt, desto mehr Energie wird verbraucht.

Gerade bei modernen Leuchtmitteln wie LED-Lampen, die ohnehin wenig Strom benötigen und extrem langlebig sind, lohnt sich das Ausschalten umso mehr. Selbst nach wenigen Sekunden Abwesenigkeit zahlt sich das Ausschalten langfristig aus – sowohl für die Umwelt als auch für die Stromrechnung.

Ein kleiner Handgriff mit großer Wirkung: Wer konsequent das Licht ausschaltet, wenn es nicht gebraucht wird, spart Energie und tut gleichzeitig etwas für das Klima. Es ist eine einfache, aber wirkungsvolle Gewohnheit, die jeder ganz leicht in den Alltag integrieren kann.

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