Welche Bibelversionen gibt es – und was macht die BasisBibel besonders?
Wer sich heute eine Bibel kauft, steht vor einer großen Auswahl an Übersetzungen. Neben klassischen Versionen wie der Lutherbibel oder der Neuen Elberfelder Bibel hat in den letzten Jahren auch die BasisBibel an Bedeutung gewonnen. Herausgegeben von der Deutschen Bibelgesellschaft in Stuttgart, richtet sie sich besonders an Leser, die einen klaren, leicht verständlichen Text suchen – ohne theologisches Vorwissen.
Die Entstehung der BasisBibel begann schrittweise: Bereits 2006 erschienen die Übersetzungen des Markusevangeliums und des Matthäusevangeliums, ein Jahr später folgte Lukas. 2008 wurde eine Ausgabe mit allen vier Evangelien veröffentlicht, 2010 dann das komplette Neue Testament. Der Alte Testamentsteil schritt langsam voran – 2012 kamen die Psalmen heraus. 2015 erschien die „BasisBibel Auslese“ mit 40 ausgewählten Texten aus dem Alten und Neuen Testament, ideal für Einsteiger oder im schulischen Kontext.
Die BasisBibel zeichnet sich durch eine moderne, alltagstaugliche Sprache aus. Gleichzeitig bemüht sie sich, dem ursprünglichen Sinn der Bibeltexte treu zu bleiben. Sie will nicht wissenschaftlich distanziert wirken, sondern nah am Leser sein – besonders gut geeignet für junge Menschen, Menschen mit geringen Sprachkenntnissen oder alle, die die Bibel zum ersten Mal lesen.
Im Vergleich mit anderen deutschen Bibelübersetzungen, wie der revidierten Lutherbibel oder der Elberfelder Bibel, steht die BasisBibel für eine klare Linie: Verständlichkeit ohne inhaltliche Vereinfachung. Wer eine Bibel sucht, die leicht zugänglich ist, aber dennoch seriös übersetzt wurde, findet in der BasisBibel eine verlässliche Wahl.
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