Welche Daten benötigt man für eine Überweisung?

Wenn Sie eine Überweisung tätigen möchten, sind heute bestimmte Angaben unbedingt erforderlich – besonders innerhalb Europas. Seit dem 1. Januar 2023 gilt im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, kurz SEPA, eine klare Regelung: Für jede Zahlung müssen die IBAN und in vielen Fällen auch der BIC angegeben werden.

Die IBAN – die internationale Bankkontonummer – ersetzt die alte deutsche Kontonummer. Sie enthält neben der Länderkennung (für Deutschland: DE) eine Prüfziffer und die bisherige Bankleitzahl sowie Kontonummer. So wird sichergestellt, dass das Geld korrekt zugestellt wird. Der BIC, auch Bankidentifikationsnummer genannt, identifiziert die beteiligte Bank eindeutig. Während bei Inlandsüberweisungen zwischen deutschen Konten der BIC oft automatisch erkannt wird, ist er bei Auslandsüberweisungen weiterhin unverzichtbar.

Ob Sie nun Miete zahlen, Rechnungen begleichen oder einem Freund Geld schicken – mit IBAN und BIC ist die Überweisung sicher und schnell. Viele Banken und Finanz-Apps füllen die Daten heute automatisch aus, sobald der Empfänger einmal gespeichert ist. Dennoch lohnt es sich, die Angaben vor dem Absenden zu prüfen. Ein Tippfehler in der IBAN kann dazu führen, dass das Geld auf dem falschen Konto landet – was zwar meist korrigierbar, aber umständlich ist.

Seit Jahren sind diese Standards fester Bestandteil des Zahlungsverkehrs in Europa. Wer sie kennt, spart Zeit und vermeidet Fehler. Die klaren Vorgaben sorgen dafür, dass Überweisungen innerhalb von Tagen – oft sogar innerhalb eines Tages – ankommen.

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