Welchen Notendurchschnitt braucht man für das Jura-Studium?

Wer heute Jura studieren möchte, steht oft vor einer großen Hürde: den hohen Zulassungsvoraussetzungen. An den meisten deutschen Universitäten ist das Studium der Rechtswissenschaften mit einem Nummerus clausus (NC) belegt. Das bedeutet: Nicht jeder, der möchte, kann sofort anfangen – nur Bewerber mit einem besonders guten Abiturzeugnis werden angenommen.

Der genaue Notendurchschnitt, den du brauchst, schwankt von Jahr zu Jahr und hängt von der jeweiligen Hochschule ab. In der Regel liegt der NC für Jura zwischen 1,0 und 2,5. Bei besonders gefragten Universitäten wie München, Berlin oder Köln kann der benötigte Schnitt oft bei 1,3 oder sogar 1,1 liegen. Das macht das Jura-Studium zu einem der konkurrenziellsten Fächer im deutschen Hochschulsystem.

Wichtig zu wissen: Die Hochschulen berechnen den NC jedes Semester neu – je nach Bewerberzahlen und -leistungen. Das bedeutet, dass ein Durchschnitt, der im Wintersemester noch gereicht hat, im nächsten Semester unter Umständen nicht mehr ausreicht. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte nicht nur ein gutes Abitur anstreben, sondern sich auch frühzeitig über Fristen und Bewerbungswege informieren.

Alternativ können manche Unis auch über eine Wartezeit oder ein Eignungsverfahren Zugänge anbieten – allerdings sind diese Wege selten und nicht an allen Hochschulen verfügbar. Wer Jura studieren will, sollte deshalb frühzeitig planen und sich über die Anforderungen seiner Wunschuni informieren.

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