Die besondere Rolle des Nikolaus zu Weihnachten

Der Nikolaus ist eine der bekanntesten Figuren der Adventszeit – schon lange vor Weihnachten sorgt er bei Kindern für Vorfreude. Doch was hat er eigentlich mit Weihnachten zu tun? Ursprünglich war Nikolaus von Myra ein christlicher Bischof, der bereits zu Lebzeiten für seine Güte und Hilfsbereitschaft bekannt war. Er galt als Helfer in Not und wurde deshalb schon zu seinen Lebzeiten als Heiliger verehrt.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Brauch, dass der Nikolaus in der Nacht zum 6. Dezember kleine Geschenke bringt – besonders für artige Kinder. Diese Tradition ist bis heute in vielen Familien lebendig. In manchen Gegenden legt er die Gaben in die bereitgestellten Stiefel, in anderen bringt er sie persönlich vorbei. Oft begleitet von einem Engel oder einer Kreatur wie dem Knecht Ruprecht, erinnert sein Aussehen an einen Bischof – mit Mitra, Stab und Meisterkragen.

Der Nikolaus ist nicht der Weihnachtsmann, doch beide haben etwas gemeinsam: Sie verkörpern die Freude am Schenken und die Wärme der Feiertage.

Während das Christkind oder der Weihnachtsmann hauptsächlich am Heiligabend Geschenke bringt, ist der Nikolaus sozusagen der erste Bote der besinnlichen Zeit. Er erinnert daran, dass es neben dem Glanz der Weihnachtsbeleuchtung auch um Nächstenliebe, Großzügigkeit und Bescheidenheit geht. So ist der Nikolaus nicht nur ein Vorbote der Feiertage – er trägt ihren Geist in sich.

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