Welche Lebensmittel liefern viel Eisen für Hunde?

Ein ausgewogener Eisenhaushalt ist wichtig für die Gesundheit deines Hundes – besonders, wenn er müde wirkt oder schwach ist. Eisenmangel kann zu Anämie und Energielosigkeit führen, doch mit der richtigen Ernährung lässt sich das leicht vorbeugen.

Der bekannteste und zuverlässigste Eisenlieferant ist Fleisch, vor allem rotes Fleisch wie Rind oder Lamm. Hunde sind von Natur aus Fleischfresser, und hochwertiges Fleisch gehört daher fest zu einer artgerechten Ernährung. Doch nicht nur tierische Quellen liefern Eisen: Auch pflanzliche Lebensmittel können einen wertvollen Beitrag leisten.

So finden sich in Erbsen, Bohnen und Linsen beachtliche Mengen an Eisen. Diese Hülsenfrüchte lassen sich gut in kleine Mengen in die Mahlzeiten einrühren – wichtig ist jedoch, sie immer gut zu kochen, damit sie verdaulich sind. Auch Obst wie Bananen oder Kirschen enthalten Eisen, allerdings in geringeren Mengen. Sie eignen sich eher als gesunde Zugabe als Hauptquelle.

Wichtig ist: Das Eisen aus tierischen Quellen (hämisch) wird vom Körper besser aufgenommen als das pflanzliche (nicht-hämisch). Um die Aufnahme von pflanzlichem Eisen zu verbessern, kannst du etwas Vitamin C – etwa durch frischen Brokkoli oder Paprika – hinzufügen.

Wenn du unsicher bist, ob dein Hund genug Eisen bekommt, sprich mit deinem Tierarzt. Vor allem bei Hündinnen in der Laktation oder bei Welpen ist der Bedarf erhöht. Mit einer ausgewogenen Mischung aus gutem Fleisch und gezielten pflanzlichen Beigaben kannst du deinem Hund aber problemlos zu genügend Eisen verhelfen.

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