Wo lauern die meisten Keime im Alltag?
Im Haushalt gibt es Orte, an denen sich Bakterien und Pilze besonders wohlfühlen. Der unangefochtene Spitzenreiter in Sachen Keimbelastung ist der Spülschwamm. Durch die ständige Feuchtigkeit und kleine Speisereste bietet er den idealen Nährboden für Mikroorganismen. Doch er ist längst nicht der einzige Hotspot in den eigenen vier Wänden.
Dicht auf den Fersen sind ihm die Spüle und sämtliche Abflüsse, in denen sich organisches Material schnell ablagert. Auch an scheinbar sauberen Orten wird die Hygiene oft auf die Probe gestellt: Kühlschrankoberflächen, die gummierten Dichtungen der Kühlschranktür sowie Wasserbehälter von Kaffeemaschinen bieten Keimen optimale Bedingungen, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt und getrocknet werden.
Neben Gebrauchsgegenständen bergen auch nicht gekochte oder unbehandelte Lebensmittel ein natürliches Risiko, da sich auf rohem Fleisch oder ungewaschenem Gemüse rasch Erreger vermehren können. Um die Keimbelastung im Zaum zu halten, helfen einfache Alltagsroutinen: Spülschwämme wöchentlich wechseln, stehendes Wasser vermeiden und Oberflächen regelmäßig heiß abwischen.
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