Market Order oder Limit Order: Was ist die bessere Wahl?
Beim Handel an den Finanzmärkten stehen Anleger häufig vor der Frage, welche Auftragsart für ihre Strategie am besten geeignet ist. Zwei der grundlegendsten Instrumente im Wertpapierhandel sind die Market Order und die Limit Order. Obwohl beide demselben Zweck dienen – dem Kauf oder Verkauf eines Vermögenswerts –, unterscheiden sie sich in ihrer Funktionsweise grundlegend.
Eine Market Order ist ein Auftrag an den Broker, einen Trade so schnell wie möglich zum aktuell besten verfügbaren Marktpreis auszuführen. Der größte Vorteil dieser Methode ist die hohe Ausführungsgarantie: Die Order wird nahezu sofort bearbeitet. Der Nachteil liegt jedoch im Preisrisiko. In hochvolatilen Märkten kann der tatsächliche Ausführungskurs vom Kurs abweichen, den man beim Absenden der Order gesehen hat.
Eine Limit Order hingegen gibt dem Anleger die volle Kontrolle über den Preis. Sie legen im Voraus fest, zu welchem Preis Sie maximal kaufen oder minimal verkaufen möchten. Der Broker führt den Auftrag nur aus, wenn der Markt diesen Zielpreis erreicht oder überschreitet. Damit sichern Sie sich gegen unvorhergesehene Kursschwankungen ab. Das Risiko hierbei: Erreicht der Markt Ihren festgelegten Wert nicht, wird der Trade nicht ausgeführt.
Welche Variante besser ist, hängt von den individuellen Prioritäten ab. Wenn eine sofortige Ausführung entscheidend ist, führt kaum ein Weg an der Market Order vorbei. Wer hingegen Wert auf Preissicherheit und Disziplin legt, ist mit einer Limit Order meist besser beraten.
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