Paracetamol oder Novalgin – Was wirkt besser?

Bei Schmerzen oder Fieber greifen viele von uns schnell zu Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Novalgin. Doch welches Mittel ist eigentlich effektiver? Novalgin enthält den Wirkstoff Metamizol, der in seiner schmerzlindernden Wirkung oft stärker ist als Paracetamol. Besonders bei mittelstarken bis starken Schmerzen – etwa nach einer Operation oder bei Koliken – kann Metamizol Vorteile bieten.

Im Vergleich zu Paracetamol wirkt Metamizol nicht nur stärker schmerzstillend, sondern hat auch eine entkrampfende Komponente, was ihn besonders bei Bauch- oder Nierenschmerzen nützlich macht. Zudem entfaltet er eine gute fiebersenkende Wirkung. Studien zeigen, dass Metamizol ein Nutzen-Risiko-Profil aufweist, das mindestens so günstig ist wie das von NSAR wie Ibuprofen oder Diclofenac – und möglicherweise sogar besser, da es die Magenschleimhaut weniger belastet.

Paracetamol bleibt jedoch eine sichere Wahl bei leichteren Schmerzen und Fieber, besonders bei Kindern oder Menschen mit empfindlichem Magen. Allerdings kann es bei Überdosierung die Leber schädigen. Metamizol hingegen wird mit einem geringen Risiko für allergische Reaktionen oder das seltene, aber schwere aplastische Anämie in Verbindung gebracht – ein Grund, warum es in manchen Ländern nicht erhältlich ist.

Letztlich hängt die Wahl des Mittels von der Art des Schmerzes, der individuellen Verträglichkeit und der ärztlichen Empfehlung ab. Beide Medikamente haben ihre Berechtigung – aber bei stärkeren Schmerzen zeigt Novalgin mit seinem Wirkstoff Metamizol oft die Nase vorn.

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