Warum Rosenkohl so oft gehasst wird – und warum das ungerecht ist

Rosenkohl teilt Gemüseliebhaber: Die einen lieben das kleine Kohlgemüse, die anderen können es partout nicht ausstehen. Laut Umfragen und Medienberichten gilt es als eines der meistgehassten Gemüse – vor allem bei Kindern, aber auch bei vielen Erwachsenen. Der Grund dafür? Oft liegt es an der Zubereitung.

Wer Rosenkohl nur aus dem Wasser kennt, das beim Kochen unangenehm nach faulen Eiern riecht, wundert sich nicht über die Abneigung. Gekocht verliert er Aroma, wird matschig und entwickelt einen intensiven Geruch, den viele als unangenehm empfinden. Doch genau hier liegt der Fehler: Rosenkohl braucht die richtige Behandlung, um sein volles Potenzial zu entfalten.

Wenn man ihn richtig zubereitet – etwa im Ofen geröstet, in der Pfanne angebraten oder leicht gedämpft – entfaltet der Rosenkohl eine leicht nussige, süßliche Note. Die Ränder werden knusprig, das Innere bleibt bissfest. Mit etwas Butter, Speck oder einem Hauch Honig wird aus dem unbeliebten Gemüse ein echter Genuss. Auch die Lagerung spielt eine Rolle: Frischer Rosenkohl schmeckt immer besser als altes, bereits welkes Gemüse.

Das Image des Rosenkohls leidet noch immer unter alten Kindheitserinnerungen an schlecht zubereitete Portionen. Dabei ist er reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien – ein echter Winterbooster für die Gesundheit. Vielleicht ist es an der Zeit, Rosenkohl eine zweite Chance zu geben – mit Pfanne statt Topf.

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