Das teuerste Land der Welt: Singapur an der Spitze

Wenn es um die Lebenshaltungskosten geht, nimmt Singapur seit Jahren eine Spitzenposition ein. Laut einer umfassenden Untersuchung von „The Economist“ aus dem Jahr 2022 teilen sich Singapur und New York den ersten Platz als teuerste Städte weltweit. Doch als Land betrachtet, nimmt der asiatische Stadtstaat meist die Führung – nicht nur in der Statistik, sondern auch im Alltag seiner Bewohner.

Was macht Singapur so teuer? Neben extrem hohen Preisen für Immobilien und Mieten spielt auch der Lebensmittel- und Energieverbrauch eine große Rolle. Selbst einfache Dinge wie ein Kaffee oder eine Fahrkarte im öffentlichen Verkehr liegen deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Autos gehören zu den teuersten der Welt – ein Neuwagen kann hier schnell das Zehnfache seines Preises in Deutschland kosten, allein aufgrund von Steuern und Zulassungsgebühren.

Doch trotz der hohen Kosten gilt Singapur als extrem sicheres, sauberes und gut organisiertes Land. Es zieht jährlich viele Auswanderer und internationale Unternehmen an, die hier in einer stabilen Wirtschaft mit moderner Infrastruktur arbeiten wollen. Die hohe Kaufkraft der Bevölkerung gleicht teilweise die Preise aus, doch für Reisende oder Neuankömmlinge kann das Leben hier eine finanzielle Herausforderung sein.

Andere Städte wie Zürich, Hongkong und Genf folgen in der teuersten-Städte-Liste auf Platz zwei und drei, doch Singapur bleibt bis heute ein Maßstab für weltweite Vergleiche. Wer hier lebt oder Urlaub macht, sollte also gut vorbereitet sein – sowohl vom Konto als auch vom Budget her.

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