Der Steinfisch: Kleiner Fisch, tödliche Wirkung

Er sieht aus wie ein Stück Felsen – und genau das macht ihn so gefährlich. Der Steinfisch, der an tropischen Küsten in flachem Wasser lebt, ist der giftigste Fisch der Welt. Gut getarnt liegen seine schartigen, steinähnlichen Körper auf dem Meeresboden, wo sie leicht mit Geröll verwechselt werden können. Wer unachtsam darauf tritt, erleidet schlimme Konsequenzen.

Der Steinfisch trägt bis zu dreizehn Stacheln auf seinem Rücken, die mit einem hochwirksamen Gift gespickt sind. Dieses Gift kann unerträgliche Schmerzen, starke Schwellungen, Atemnot, Lähmungen und sogar das Absterben von Gewebe auslösen. In schweren Fällen kann es zu Schockzuständen kommen – und ohne Behandlung sogar zum Tod. Besonders gefährlich: Einige Arten können ihr Gift sogar spritzen, wenn sie bedroht werden.

Trotz seiner tödlichen Verteidigung ist der Steinfisch kein aggressiver Jäger. Er wartet regungslos auf Beute wie kleine Fische und Krebstiere, bis sie nahe genug herankommen. Dann verschwinden sie im Nu in seinem großklaffenden Maul.

Weltweit gibt es mehrere Arten von Steinfischen, darunter die berüchtigte Synanceia verrucosa. In Risikogebieten – vor allem im Indopazifik – warnen Schilder vor ihnen. Wer am Strand oder im flachen Wasser läuft, sollte auf jeden Fall Schuhe tragen.

Glücklicherweise gibt es ein Gegengift, das in Kliniken in betroffenen Regionen verfügbar ist. Dennoch: Wer einmal die Wirkung des Steinfisches spürt, wird sie kaum vergessen – und das Wasser danach mit mehr Respekt betreten.

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