Die teuerste Elf – und der „günstigste“ Spieler
Wenn es um die wertvollsten Fußballspieler der Welt geht, wird oft nur über die Superstars gesprochen: Mbappé, Haaland, Bellingham. Doch was passiert, wenn man die teuerste Startelf der Welt zusammenstellt und dann fragt: Wer ist darin der „günstigste“?
Im Dezember 2022 berechnete die Plattform Transfermarkt die wertvollste Elf – und überraschenderweise war der scheinbar „günstigste“ Spieler in dieser Mannschaft niemand Geringeres als der belgische Torhüter Thibaut Courtois. Mit einem Marktwert von 60 Millionen Euro galt er damals als der niedrigste Wert innerhalb dieser Elite-Elf.
Das klingt paradox, aber es zeigt, wie hoch die Preise im modernen Fußball sind. Courtois, Stammtorhüter von Real Madrid und einer der besten Keeper der Welt, wird hier also fast ironisch als „günstig“ bezeichnet – nicht, weil er wenig wert wäre, sondern weil seine Mitspieler noch astronomisch teurer sind. Spieler wie Kylian Mbappé oder Erling Haaland lagen damals mit Werten über 150 Millionen Euro deutlich darüber.
Die Zahl verdeutlicht auch, wie sich der Marktwert von Spielern je nach Form, Alter und Verein ständig verändert. Courtois’ Wert mag im Vergleich zu den Top-Stürmern niedriger wirken, doch für die meisten Klubs wäre er immer noch eine millionenschwere, fast unerreichbare Verpflichtung.
Letztlich ist der Begriff „günstig“ im Kontext einer solchen Traumelf also relative. Bei einem durchschnittlichen Marktwert von weit über 100 Millionen pro Spieler ist sogar ein Weltklasse-Torwart wie Courtois plötzlich der Sparpreis.
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