Kurz gesagt
Der RIB (Relevé d'Identité Bancaire) ist ein französischer Banknachweis, der Bankleitzahl, Filialcode, Kontonummer und IBAN enthält und für Überweisungen sowie Lastschriften dient.
Das Wichtigste
- Enthält Code Banque, Code Guichet, Kontonummer und IBAN
- Wird für Daueraufträge, Mietzahlungen und Unternehmensabbuchungen gebraucht
- Kann als Papierformular oder digital im Online‑Banking abgerufen werden
Der RIB (Relevé d'Identité Bancaire) ist ein standardisiertes Dokument, das alle wichtigen Bankdaten eines französischen Kontos enthält und für Zahlungen im In‑ und Ausland verwendet wird.
Inhalt des RIB
Ein RIB listet die Bankleitzahl (Code Banque), die Filialnummer (Code Guichet), die Kontonummer (Numéro de Compte) sowie die zugehörige IBAN auf. Oft werden zusätzlich Name und Adresse des Kontoinhabers angegeben.
Typische Anwendungsfälle
Unternehmen, Behörden und Vermieter verlangen den RIB, um Daueraufträge einzurichten, Mieten zu buchen oder Lastschriften zu verarbeiten. Er ist das gängige Mittel, um eine französische Bankverbindung eindeutig zu übermitteln.
Beschaffung
Der RIB wird auf einem speziellen Formular im Scheckheft oder direkt bei der Bank ausgestellt. Heute lässt er sich meist unkompliziert aus dem Online‑Banking als PDF herunterladen.
Häufige Fragen
Muss ich den RIB bei jeder Überweisung angeben?
Für Überweisungen innerhalb Frankreichs reicht oft die IBAN, der RIB wird jedoch häufig verlangt, wenn die Zahlung per Lastschrift erfolgen soll.
Wie unterscheidet sich der RIB von der IBAN?
Die IBAN ist ein internationaler Kontocode, während der RIB zusätzlich die französischen Bank‑ und Filialcodes enthält, die für nationale Prozesse wichtig sind.
Kann ich den RIB meiner Bank per E‑Mail erhalten?
Viele Banken stellen den RIB als PDF im Online‑Banking bereit, den Sie dann sicher per E‑Mail verschicken können.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.