SEPA-Überweisung vs. Auslandsüberweisung: Wann ist welche Überweisung möglich?

Wenn du Geld ins Ausland schicken möchtest, ist es wichtig zu wissen, ob eine SEPA-Überweisung oder eine Auslandsüberweisung nötig ist. Der entscheidende Unterschied liegt im Gebiet und in der Währung.

SEPA-Überweisungen sind auf bestimmte Länder und die Währung Euro beschränkt.

Sie funktionieren innerhalb der SEPA-Zone – das umfasst alle EU-Länder, die EWR-Staaten sowie die Schweiz und Monaco. Wichtig ist, dass der Betrag in Euro überwiesen wird und keine besonderen Anweisungen wie „eilt“ oder „telegrafisch“ gestellt werden. Auch die Kostenverteilung muss als „teilen“ (share) vereinbart sein. Dann ist die Überweisung oft genauso günstig und schnell wie eine Inlandsüberweisung.

Geht die Zahlung jedoch in ein Land außerhalb dieser Zone – etwa in die Türkei, in die USA oder nach Großbritannien – oder soll in einer anderen Währung als Euro überwiesen werden, handelt es sich automatisch um eine Auslandsüberweisung. Diese sind in der Regel etwas teurer und dauern länger, da sie über internationale Bankenwege laufen.

Außerdem können Auslandsüberweisungen zusätzliche Gebühren der Zwischenbanken beinhalten, die bei SEPA-Zahlungen normalerweise nicht anfallen. Es lohnt sich daher immer, vorab bei der eigenen Bank nachzufragen, ob eine Überweisung als SEPA möglich ist – das spart Zeit und Kosten.

Ein Tipp: Achte stets auf die vollständige IBAN und gegebenenfalls den BIC des Empfängers. Bei SEPA-Zahlungen reicht meist die IBAN, doch bei Auslandsüberweisungen ist der BIC oft unverzichtbar.

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