Speisestärke und Maisstärke – ein und dasselbe?
Die meisten Menschen denken bei Speisestärke, dass es verschiedene Arten geben könnte – etwa aus Kartoffeln, Weizen oder Mais. Doch hier gibt es eine wichtige Klarstellung: In der Küche, besonders beim Backen, bezeichnet der Begriff Speisestärke in der Regel nichts anderes als Maïstärke. Das liegt daran, dass Maisstärke in vielen Rezepten die erste Wahl ist, wenn es um Bindung und eine zarte Textur geht.
Maïstärke wird, wie der Name schon sagt, aus Mais gewonnen. Sie ist fein, geschmacksneutral und eignet sich hervorragend zum Andicken von Soßen, Suppen oder auch für süße Desserts. Doch besonders im Backen entfaltet sie ihre Stärke: Wer schon einmal einen besonders luftigen Biskuit oder einen zart mürben Kuchen gebacken hat, der hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit Maisstärke im Rezept.
Gerade bei empfindlichen Gebäcken wie Baiser, Macarons oder Rührkuchen macht Maisstärke den Teig feinporiger und verhindert, dass er zäh wird. Sie ersetzt dabei nicht komplett Mehl, sondern ergänzt es – oft in kleinen Mengen –, um genau diese Zartheit zu erreichen.
Obwohl es auch Kartoffel- oder Weizenstärke gibt, ist Maisstärke aufgrund ihrer hohen Bindungskraft und der einwandfreien Verträglichkeit besonders beliebt. Und auch wenn manche Verpackungen weiterhin von „Speisestärke“ sprechen, prüft man am besten den Inhalt – meist steht dort ganz klar: Maisstärke. Ein kleiner Hinweis, der beim nächsten Backtag für mehr Klarheit sorgt.
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