Was bedeutet die Note D in Deutschland?

In Deutschland wird an vielen Schulen und Hochschulen ein buchstabengestütztes Notensystem verwendet, besonders bei der Umrechnung von ausländischen Noten oder im Rahmen internationaler Austauschprogramme. Die beste erreichbare Note ist A, gefolgt von B, C und D. Eine D gilt dabei noch als bestanden, zeigt aber eine eher ausreichende bis schwächere Leistung an.

Im klassischen deutschen Zehnpunktesystem (1–6) entspricht eine D-Note ungefähr einer 4,0 bis 4,9 – also einer Vier mit Tendenz zur Fünf. Das bedeutet: Die Schülerin oder der Schüler hat den Kurs oder das Fach gerade so geschafft, aber mit verbesserungswürdigen Ergebnissen. Wichtig ist: Auch eine D ist ein Bestanden. Erst bei der Note F spricht man von einem Nichtbestehen – vergleichbar mit einer Sechs im deutschen System.

Einige Bildungseinrichtungen nutzen diese Buchstabennoten, um den Vergleich mit ausländischen Notensystemen, wie etwa dem amerikanischen GPA, zu vereinfachen. Eine D liegt dabei am unteren Ende der Bestehensgrenze – niemand fällt durch, aber es bleibt Luft nach oben. Wer in seinem Studium oder der Ausbildung langfristig nur D-Noten erhält, sollte daher überlegen, ob er oder sie seine Lernstrategie überdenkt.

Letztlich ist eine D kein Grund zur Panik, aber ein deutliches Signal: Es geht – aber besser wäre möglich.

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