Kurz gesagt

Eckel ist ein altes Wort für Ekel – ein intensives Gefühl von Abscheu oder Unbehagen, das man bei etwas Unangenehmem empfindet.

Das Wichtigste

  • Eckel = Ekel, aus dem Mittelniederdeutschen
  • Es beschreibt starkes Abscheugefühl
  • Häufig in norddeutschen Dialekten
  • Synonyme: Abscheu, Widerwille
  • Im modernen Hochdeutsch selten benutzt

Eckel ist ein veraltetes Wort für Ekel, das ein starkes Gefühl von Abscheu oder Unbehagen beschreibt. Es stammt aus dem Mittelniederdeutschen und wird heute noch vor allem in norddeutschen Dialekten verwendet.

Ursprung und Bedeutung

Der Begriff leitet sich vom mittelniederdeutschen ēkel ab. Er drückt ein intensives, körperliches Unwohlsein aus, das oft mit einem flauenden Gefühl im Magen einhergeht. Typische Auslöser sind unangenehme Gerüche, schimmelige Speisen oder generell abstoßende Situationen.

Verwendung heute

Im modernen Hochdeutsch ist „Eckel“ kaum noch anzutreffen. Stattdessen wird vor allem „Ekel“ benutzt. In Literatur oder im mündlichen Sprachgebrauch kann das Wort jedoch noch auftauchen, besonders in dialektalen Kontexten.

Häufige Fragen

Ist Eckel ein Synonym für Ekel?

Ja, Eckel und Ekel bedeuten dasselbe, wobei Eckel ein veralteter, dialektaler Ausdruck ist.

Wo hört man noch Eckel?

Vor allem im Norden Deutschlands, etwa in norddeutschen Dialekten, taucht das Wort noch gelegentlich auf.

Gibt es ein Gegenteil von Eckel?

Ein Gegenbegriff wäre „Anziehung“ oder „Zuneigung“, doch im Sprachgebrauch ist das nicht üblich.

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