Was bedeutet Master Out beim Darten?
Im elektronischen Dartsport gibt es unterschiedliche Varianten, um ein Leg zu beenden – also den finalen Wurf, mit dem ein Spieler das Spiel gewinnt. Während in der A-Liga des Deutschen Dart Sportbundes (DSAB) das Spiel mit einem Single beendet werden darf, gilt in der B-Liga die Regel des sogenannten Master Out.
Was bedeutet das genau? Beim Master Out ist es erlaubt, ein Leg entweder mit einem Doppel oder einem Triple zu beenden. Das unterscheidet sich vom klassischen Double Out, bei dem nur ein Treffer im Doppelfeld zum Sieg führt. Diese Regel macht das Spiel etwas flexibler und ermöglicht taktisch interessante Endphasen, besonders für Spieler, die auf Nummer sicher gehen wollen.
So kann ein Spieler mit 40 Punkten zum Beispiel nicht nur mit Doppel 20 aussteigen, sondern auch mit Triple 10 und einem abschließenden Single 10 – sofern die Master-Out-Regel gilt. Wichtig ist, dass der letzte Wurf immer den Rest auf exakt null reduzieren muss. Ein Überwurf, der die Punkte unter null bringt oder auf 1 enden lässt, führt zum sogenannten Bust – die Punkte werden zurückgesetzt.
Für Hobby- und Vereinsspieler ist das Master Out eine willkommene Abwechslung, die das Spiel etwas entspannter macht, ohne die Spannung zu nehmen. Wer strategisch denkt, kann sich so auch aus schwierigen Zahlenkombinationen herausarbeiten. Eine Checkliste oder Outchart – wie sie beispielsweise auf darts1.de erhältlich ist – hilft dabei, die möglichen Abwürfe schneller zu erkennen und das Spiel effizienter zu gestalten.
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