Was ist eine sinnvolle Tilgung bei der Baufinanzierung?
Bei einer Baufinanzierung spielt die Tilgung eine entscheidende Rolle, denn sie bestimmt, wie schnell Sie Ihren Kredit zurückzahlen. Je höher die Tilgungsrate, desto schneller wird die Schuldenlast reduziert – und desto weniger Zinsen zahlen Sie langfristig.
Banken verlangen in der Regel eine anfängliche Tilgung von mindestens 1 Prozent pro Jahr. Diese Zahlung bezieht sich auf die ursprüngliche Darlehenssumme und wird monatlich getätigt. Kombiniert mit den Zinsen ergibt sich so Ihre monatliche Belastung. Je günstiger der Zinssatz von Anfang an ist, desto mehr kann aus Ihrer Rate tatsächlich zur Entschuldung beitragen – also zur echten Tilgung.
Doch was ist eigentlich „gut“? Eine Tilgung von 1 Prozent ist der Mindeststandard, gilt aber heute als eher niedrig. Wer schneller schuldenfrei werden möchte und langfristig Zinsen sparen will, sollte eher 2, 3 oder noch mehr Prozent anstreben – vorausgesetzt, die monatliche Belastung bleibt im Rahmen des Leistbaren.
Ein guter Zinssatz macht eine höhere Tilgung leichter möglich. Denn bei niedrigen Zinsen bleibt mehr Platz in der Monatsrate für die eigentliche Schuldrückzahlung. Deshalb lohnt es sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und auf eine möglichst hohe anfängliche Tilgung zu setzen – besonders, wenn Sie eine lange Zinsbindung wählen.
Letztendlich hängt die „richtige“ Tilgung von Ihrer finanziellen Situation, Ihren Zielen und der aktuellen Zinssituation ab. Wichtig ist: Jeder Euro mehr an Tilgung verkürzt die Laufzeit und senkt die Gesamtkosten Ihrer Immobilienfinanzierung.
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