Was ist aus Asgard geworden?
Asgard, die mythische Heimat der Asen, war eine der neun Welten, die am Weltenbaum Yggdrasil hingen. Bekannt als prächtiges Königreich mit goldenen Türmen und mächtigen Hallen, spielte es eine zentrale Rolle im Kosmos der Marvel-Filme. Doch sein Schicksal nahm eine dramatische Wende.
Im Jahr 2017, während der Ereignisse von Thor: Tag der Abrechnung, erfüllte sich die alte Prophezeiung des Ragnarök. Thor, der Sohn Odins, musste erkennen, dass das Ende von Asgard unvermeidlich war. Um zu verhindern, dass Hela die Macht über das Reich an sich reißt, befreite er Surtur, ein uraltes Wesen aus Feuer und Zerstörung. Surtur stürmte Asgard und vernichtete die Stadt in einem gewaltigen Flammeninferno.
Doch das war nicht das Ende der Asen. Thor, seine Schwester Loki und die überlebenden Bewohner flohen auf einem riesigen Raumschiff durch das All. Jahre später, nach Thors Tod, siedelten die letzten Asenfrieden in Neuseeland – nicht Norwegen – und gründeten dort New Asgard. Die kleine Küstenstadt wurde zum neuen Zuhaus für Götter und Krieger, friedlich und weit entfernt vom Krieg der alten Welt.
Heute lebt die Legende von Asgard weiter – nicht in goldenen Hallen, sondern in den Herzen eines Volkes, das gelernt hat, in der Welt der Sterblichen neu zu beginnen.
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