Was ist der Unterschied zwischen Crème fraîche, Schmand und saurer Sahne?
Wer schon einmal vor dem Kühlregal stand, um eine cremige Zutat fürs Rezept auszuwählen, kennt die Verwirrung: Crème fraîche, Schmand oder saure Sahne – sehen und wirken sie nicht fast gleich? Tatsächlich teilen sie eine ähnliche, schön feste Konsistenz, doch ihre Geschmacksnuancen und Zusammensetzung unterscheiden sich leicht.
Crème fraîche, die französische Variante, ist besonders cremig und hat einen höheren Fettgehalt – meist um die 30 bis 40 Prozent. Dadurch schmeckt sie mild, aber deutlich reichhaltiger und leicht säuerlich. Ideal für herzhafte Saucen oder als Beigabe zu frischem Fisch.
Schmand, die deutsche Alternative, ist fettärmer als Crème fraîche und hat einen milderen, weniger säuerlichen Geschmack. Er eignet sich hervorragend für Suppen, Quarkmischungen oder herzhafte Eintöpfe, bleibt dabei aber geschmacklich dezent.
Saure Sahne schließlich ist meist noch flüssiger und frischer im Geschmack, oft mit einem stärkeren Säureton. Sie wird häufig in Backwaren oder kalten Dips verwendet.
Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bringt es auf den Punkt: „Schmand schmeckt milder, ist weniger säuerlich und in der Regel nicht so fettreich wie Crème fraîche.“ Wer also auf Kalorien achtet, greift besser zum Schmand. Für Genuss ohne Kompromisse darf’s dagegen gerne die edle Crème fraîche sein.
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