Was ist Schmand in Deutschland?
In Deutschland, besonders im Norden und Osten, ist der Begriff Schmand oder Schmant ursprünglich eine regionale Bezeichnung für frische Sahne – also Rahm im allgemeinen Sinne. Doch heute hat sich die Bedeutung gewandelt. Heutzutage bezeichnet Schmand in der Regel einen Sauerrahm mit einem Fettgehalt von etwa 24 Prozent. Er ist nicht so sauer wie Joghurt, sondern cremig, mild und leicht säuerlich – ideal für deftige Gerichte, Suppen, Soßen oder als Topping auf Kartoffeln.
Wer Schmand im Rezept nicht zur Hand hat, kann gut auf Alternativen zurückgreifen. Crème fraîche, der etwas fetter (rund 35 %) und ebenfalls sauer ist, eignet sich hervorragend als Ersatz. Wer eine leichtere Variante sucht, nimmt einfach Saucen-Halbrahm (ca. 25 % Fett) und gibt zwei bis drei Tropfen Zitronensaft hinzu. Das mildt die Konsistenz leicht an und ahmt den fruchtigen Geschmack des Schmands nach.
Im Vergleich zu Crème fraîche ist Schmand hierzulande oft günstiger und in jedem Supermarkt im Kühlregal zu finden – meist neben Joghurt und Quark. Er passt nicht nur in herzhafte Speisen wie Rouladen oder Sauerbraten, sondern auch in süße, etwa bei Käsekuchen oder herzhaften Kuchenvariationen.
Ob unter dem Namen Schmand, Schmant oder schlicht Sauerrahm – das cremige Produkt ist ein stiller Held in der deutschen Küche, der vielen traditionellen Gerichten erst den typischen Geschmack verleiht.
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