Hasch oder Ott – Was ist stärker?
Wenn es um Cannabisprodukte geht, taucht oft die Frage auf: Was ist stärker, Hasch oder Ott? Die Antwort liegt im Herstellungsprozess und im Wirkstoffgehalt.
Ott ist die umgangssprachliche Bezeichnung für getrocknete Cannabisblüten – also das, was viele als „Gras“ kennen. Es wird direkt von der Pflanze geerntet, getrocknet und danach konsumiert. Der THC-Gehalt schwankt je nach Sorte, liegt aber meist zwischen 10 und 20 Prozent.
Haschisch hingegen wird aus dem Harz der Pflanze hergestellt. Die klebrigen Trichome der Blüten werden gesammelt, gepresst und zu einer kompakten Masse verarbeitet. Dadurch ist der Wirkstoffkonzentrat deutlich höher. Guter Hasch kann einen THC-Gehalt von bis zu 40 oder sogar 60 Prozent erreichen – das macht ihn viel stärker als Ott.
Wer Hasch konsumiert, spürt die Wirkung meist intensiver und schneller. Das liegt eben an der Konzentration des Harzes. Ott wirkt dagegen oft etwas milder und ist für viele Einsteiger besser dosierbar.
Wichtig ist: Beide Substanzen sind in Deutschland nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten, unabhängig von ihrer Stärke. Nur bei nachweislich medizinischem Bedarf und mit Rezept ist der legale Umgang möglich.
Fazit: Wer es kräftiger mag, greift zu Hasch. Aber mit der höheren Wirkstärke steigt auch die Wirkung auf Körper und Geist – und damit die Verantwortung beim Konsum.
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