Ernährung bei Glutenunverträglichkeit: Was ist erlaubt?
Wenn man keine Gluten verträgt, muss nicht auf abwechslungsreiche und schmackhafte Mahlzeiten verzichten. Viele Lebensmittel sind von Natur aus glutenfrei und können bedenkenlos genossen werden. Dazu zählen frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Milch sowie Milchprodukte wie Joghurt oder Käse. Auch Fleisch, Geflügel, Fisch und Eier enthalten kein Gluten – vorausgesetzt, sie werden naturbelassen und nicht panieren oder gewürzt mit Zusätzen, die Gluten enthalten.
Ein wichtiges Thema bei der glutenfreien Ernährung ist die Kreuzkontamination. Schon kleinste Spuren von Mehlspritzer auf der Arbeitsfläche oder mit demselben Messer können für empfindliche Menschen problematisch sein. Deshalb sollte vor der Zubereitung gründlich gereinigt werden – Arbeitsflächen, Schneidebretter und Küchengeräte müssen frei von Mehlrückständen sein.
Heute gibt es zudem eine große Auswahl an glutenfreien Produkten im Supermarkt: von Broten über Nudeln bis hin zu Backmischungen. Doch Achtung: Nicht alles, was als „glutenfrei“ beworben wird, ist automatisch gesund. Wer sich bewusst ernähren möchte, setzt daher am besten auf frische, unverarbeitete Zutaten und kocht selbst.
Ein Arzt oder Ernährungsberater kann bei Bedarf individuelle Tipps geben, besonders bei Zöliakie oder einer diagnostizierten Weizenallergie. Mit der richtigen Information fällt der Umstieg auf eine glutenfreie Ernährung leicht – und der Genuss bleibt trotzdem groß.
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